Für eine attraktive Grünfläche in Ihrem Garten ist es bedeutsam, neben dem regelmäßigen Rasenmähen und Bewässern des Rasens, diesen auch richtig zu düngen. Denn entweder wird der Rasen gar nicht erst gedüngt oder er wird überdüngt.

Dabei müssen viele Gartenbesitzer im Nachhinein feststellen, dass eine Überdüngung am Rasen Schäden verursachen kann, wie einen gelben Rasen oder zu schnellen Höhenwuchs.

In unserem Ratgeber erhalten Sie wichtige Hinweise, wie Sie Ihrem Rasen die richtigen Nährstoffe zuführen, um eine sattgrüne, dichte Rasenfläche zu erhalten. Mitunter teilen wir Ihnen Profi-Tipps mit, die Ihnen einen top gepflegten Rasen bescheren können.

Wann sollte man den Rasen düngen?

Die Rasenfläche sollten Sie zwei Tage, nachdem Sie den Rasen gemäht haben, düngen

Wann Rasen düngen erfolgen sollte, ist schnell erklärt. Die Rasenfläche sollten Sie für ideale Ergebnisse zwei Tage, nachdem Sie den Rasen gemäht haben, düngen. Bis dahin sind die Schnittkanten von dem Rasen bereits verschlossen. Der Dünger gelangt dadurch besser in den Boden und Sie verhindern, dass dieser in die Blätter von den Gräsern gelangt. Somit verhindern Sie starke Schädigungen. Zudem sollten die Wetterverhältnisse trocken sein, damit der Dünger nicht an dem Rasen kleben bleibt.

Im Frühjahr ist der beste Zeitpunkt, um mit dem Düngen zu beginnen, wenn die Forsythienblüte einsetzt. Düngen Sie hierbei im Idealfall an einem trockenen und leicht bewölkten Tag. Im Juni können Sie den kahlen Stellen auf dem Rasen den Kampf ansagen und im August die Regeneration der Grünfläche fördern.

Mitte Oktober hingegen lässt sich ein spezieller Herbstdünger verwenden. In diesem ist mehr Kalium enthalten. Dieser stärkt die Zellwände und ist optimal geeignet für den anstehenden Winter.

Besonders sinnvoll ist es, den Rasen zu frühen Stunden und abends zu düngen. Schließlich sollten Sie die Grünfläche im Anschluss bewässern. Würden Sie das Wasser gießen am Mittag in der Hitze vornehmen, würden Sie riskieren, dass an dem Rasen Verbrennungen entstehen.

Welchen Dünger verwenden?

Wir empfehlen Ihnen Langzeitdünger

Sie können den Rasen richtig düngen, wenn Sie die geeigneten Dünger auswählen. Die Auswahl ist dabei sehr groß. Es gibt unterschiedliche Nährstoffzusammensetzungen, die als Flüssigdünger oder Granulat, die in Bioqualität oder synthetischer Beschaffenheit vorliegen. Welches Produkt ist nun ideal für Ihren Rasen?

Sie können zwischen Normaldünger und Langzeitdünger auswählen. Wegen seiner Nährstoffzusammensetzung erfolgt bei einem normalen Dünger vermehrt ein schnelles Höhenwachstum der Gräser. Außerdem ist dieser nur für eine kurze Zeit wirksam, sodass Sie diesen oft nachkaufen müssen, was nicht immer optimal ist.

Damit die Grünfläche zukünftig zur Genüge versorgt ist, ist Langzeitdünger empfehlenswert. Grundsätzlich ist der Rasen dann 3 Monate mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Die variierende Spanne beträgt dabei 2 bis 6 Monate. Nähere Einzelheiten entnehmen Sie den Produktverpackungen.

Demnach empfehlen wir Ihnen Langzeitdünger. Und aufgrund der einfacheren Dosierung ist Granulat ebenso empfehlenswert.

Wie oft sollte man düngen?

Wie oft Rasen düngen vorgenommen werden sollte, erklären wir Ihnen in diesem Abschnitt. Das Wissen darum verhindert gelbe Flecken am Rasen durch Überdüngung.

Zumeist arbeitet man im Frühling und im Herbst an dem Rasen. Die meisten der Langzeitdünger geben über 3 Monate Nährstoffe ab. Aus diesem Grund ist 2 bis 3 mal jährlich das Rasen düngen empfehlenswert. Bei einem Zierrasen reichen 2 Düngungen, bei stärker beanspruchten Grünflächen sind 3 Düngungen ideal. Sinnvoll sind zum Düngen die Monate April, Juni und August.

FAQ

Bei welchen Temperaturen kann man düngen?

Vermeiden Sie es, übereilig zu sein mit dem ersten Rasen düngen. Denn das Mittel schadet dem Boden, wenn dieser noch nicht so weit ist, um die Nährstoffe aufzunehmen. Der Dünger bleibt damit unter Umständen nur liegen und schadet den Wurzeln. Warten Sie lieber, bis das Wetter auf Temperaturen von etwa 15° C ansteigt. Erst ab diesen Wetterverhältnissen ist es sinnvoll, das Mittel zu verwenden.

Düngt man erst nach dem Rasenmähen?

Genau das gegenteilige Vorgehen ist richtig: Sie sollten den Rasen bereits gedüngt haben, bevor Sie in einem Jahr das erste Mal mähen. Grundsätzlich unterstützt das Rasenmähen beim Wachstum, doch direkt im Anschluss an die kalten Monate ist dies noch nicht der Fall. Zuerst braucht der Rasen mithilfe des Düngers ausreichend Kraft und Energie, um Keime und Schädlinge zu bekämpfen. In dieser Zeit ist die Grasfläche für diese besonders anfällig.

Kann man bei Regen ebenfalls düngen?

Die Abendstunden sind ideal, um den Rasen mit Dünger zu behandeln. Zu dieser Zeit können die Gräser von dem Mittel bei starker Sonneneinstrahlung nicht verbrannt werden. Grundsätzlich verteilen Sie dabei das Düngemittel auf der trockenen Grasfläche und bewässern diese im Anschluss. Damit sickert das Düngemittel allmählich ein. Einen nassen Rasen zu düngen, beispielsweise nach Regen, ist weniger gut geeignet, denn der Dünger bleibt dadurch an den Gräsern hängen.

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